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Warum ich das, was ich heute mache, mit ganzem Herzen tue💞
Manchmal frage ich mich selbst: Was ist eigentlich der Grund dafür, dass ich meinen Beruf so sehr liebe?
Die Antwort darauf ist nicht einfach – aber sie beginnt mit einer Narbe an meinem Handgelenk.
Kindheit, Abenteuer, Lebensfreude – und eine Narbe fürs Leben
Schon als Kind wollte ich meinen eigenen Weg gehen. Ich war neugierig, verspielt, habe selten das gemacht, was andere von mir erwarteten. Stattdessen wollte ich Spaß haben, im Moment leben, das Beste aus jeder Situation machen – auch wenn es nicht immer einfach war.
Eine Erinnerung begleitet mich bis heute:
Ich war etwa sechs Jahre alt und mit meinem Opa unterwegs. Während er den Bürgersteig entlang schlenderte, balancierte ich wagemutig auf einer Mauer. Am Ende der Mauer musste ich runter, wollte zu ihm – und entdeckte einen Zaun als Abkürzung. Leider bestand der aus moosbewachsenen Holzpfosten und Stacheldraht. Es kam, wie es kommen musste: Ich rutschte ab, schnitt mir das Handgelenk auf. Mein Opa blieb ruhig, brachte mich nach Hause, wo meine Mutter die Nerven verlor und mich direkt zum Arzt schickte. Keine Betäubung – direkt genäht. Ich weiß noch, wie sehr das weh tat.
Bis heute erinnert mich die Narbe daran: Mut und Neugier gehören zu mir.
Und mein Opa lebt durch diese Geschichte in mir weiter – als ein leiser, gelassener Begleiter.

Wege entstehen im Gehen – und manchmal durch Umwege
Nach der Schule wusste ich nicht, wohin es gehen sollte. Ich ließ mich leiten, hörte auf mein Umfeld, machte eine Ausbildung zum Konditor – nicht mein Traumberuf, aber aus Rücksicht auf meine Mutter zog ich es durch. Erst durch eine glückliche Fügung fand ich in die IT, programmierte erste Computer, baute Netzwerke auf und arbeitete direkt mit Menschen – oft mit denen, die dringend Hilfe brauchten, weil der Betrieb stillstand.
Ich erinnere mich an viele Situationen, in denen ich in ein Unternehmen kam, die Anspannung im Raum spürte – und mit ein paar Gesprächen und ruhigen Handgriffen wieder Zuversicht schenkte. Damals noch aus der Sicht eines Technikers, aber schon mit dem Wunsch, Menschen in schwierigen Situationen Halt zu geben.
Warum echte Zufriedenheit mehr ist als der „sichere“ Weg
Erst als sich mein beruflicher Alltag immer mehr entfernte von echtem Kontakt und Begegnung, spürte ich, was mir wirklich fehlte. So führte mein Weg weiter – und das Studium der angewandten Psychologie wurde der nächste, logische Schritt. Ich wollte nicht nur technische Probleme lösen, sondern Menschen wirklich verstehen, begleiten und ihnen helfen, ihr eigenes Potenzial zu entfalten.
Der Sprung in die Selbstständigkeit: Vom Lehrbuch zur Intuition
Der Beginn als Selbstständiger war alles andere als einfach. Anfangs versuchte ich, alles „richtig“ zu machen, alles perfekt vorzubereiten, den Ansprüchen des Studiums und der Theorie zu genügen. Ich war mein eigener größter Kritiker, blockierte mich selbst mit all den „Sollte“- und „Muss“-Gedanken.
Doch das Leben lehrte mich, loszulassen. Immer öfter brachte mich die Ehrlichkeit und Offenheit meiner Klient*innen aus dem Konzept meiner Vorbereitung. Ihre Themen standen im Mittelpunkt – nicht meine Struktur. Als ich begann, weniger zu planen und mehr auf meine Intuition zu vertrauen, wurde meine Arbeit leichter, freier und – ehrlich gesagt – wirksamer.
Warum ich heute anders arbeite – und was das für dich bedeutet
Heute verbinde ich mein psychologisches Fachwissen mit all den Erfahrungen und Impulsen, die das Leben mir geschenkt hat. Mein größtes Werkzeug ist meine Intuition – dieses feine Gespür dafür, was wirklich zählt und was ein Mensch im Moment gerade braucht.
Ich weiß, dass jeder Lebensweg Hürden und Narben hinterlässt. Sie sind Zeichen gelebten Lebens, Mutmacher und manchmal auch Erinnerungen an geliebte Menschen, die uns geprägt haben.

Für dich bedeutet das:
Ich sehe dich mit allem, was du bist und mitbringst – mit deinen Stärken, deinen Zweifeln, deinen Verletzungen.
Ich begleite dich nicht aus der Theorie heraus, sondern aus echtem Erleben und ehrlichem Mitgefühl.
Du kannst dich darauf verlassen, dass ich dich und deine Geschichte ernst nehme – und gemeinsam mit dir Wege finde, die für dich und deine Beziehung wirklich passen.
Aus Hindernissen werden Entwicklungssprünge – und das feiern wir gemeinsam
Was mich an meiner Arbeit am meisten erfüllt?
Die Momente, in denen meine Klient*innen einen Knoten lösen, eine neue Perspektive gewinnen, alte Muster durchbrechen und ihr Leben (wieder) selbst in die Hand nehmen.
Ich feiere jeden Entwicklungssprung – bei dir, bei euch, bei mir.
Denn aus jedem Umweg, aus jeder Narbe wächst etwas Neues, Wertvolles.
Und genau das ist der Grund, warum ich meinen Beruf so sehr liebe.
Bist du bereit, deinen eigenen Weg zu gehen? Gemeinsam finden wir heraus, was dich wirklich stärkt – und wie du mit mehr Leichtigkeit, Mut und Klarheit deine Beziehung und dein Leben gestaltest.
Lass uns ins Gespräch kommen – ich begleite dich mit Herz, Erfahrung und fundiertem Wissen.





