© 2026 Michael Lahme
Fallstudie 1 · Partnerschaft & Ehe · 5 Sitzungen
Sarah und Michael –
wenn Nähe durch Worte wieder möglich wird
Wie zwei Menschen, die sich liebten aber nicht mehr wirklich erreichten, in kurzer Zeit wieder eine gemeinsame Sprache fanden.
Wo Sarah und Michael standen
Sarah, 32, und Michael, 34, waren seit sieben Jahren verheiratet. Beide mit anspruchsvollen Jobs, beide mit dem besten Willen – und trotzdem das Gefühl, aneinander vorbeizuleben.
Nicht weil die Liebe weg war. Sondern weil der Alltag sie übernommen hatte. Abends saßen sie zusammen, aber sie waren nicht wirklich beieinander. Gespräche blieben an der Oberfläche. Missverständnisse häuften sich. Und irgendwann hörten beide auf, das offen anzusprechen – weil sie nicht wussten wie.
Was sie suchten, war kein großes Projekt. Sie wollten sich wieder hören. Wirklich hören.
Was wir gemeinsam gemacht haben
Der erste Schritt war, die Muster sichtbar zu machen – nicht um sich gegenseitig in Vorwürfe zu ergießen, sondern als Beobachtung und zum Versthene. Denn jeder von beiden hatte seine eigene Art zu sprechen, zu schweigen, zu reagieren. Diese Muster waren nicht an sich nicht tragisch. Sie waren eingespielt. Und sie verhinderten echte Verbindung.
Wir haben daran gearbeitet, wie sie miteinander sprechen – und gleichzeitig daran, wie jeder von ihnen mit sich selbst im Kontakt ist. Denn wer nicht weiß, was er selbst braucht, kann es dem anderen nicht sagen.
Die fünf Sitzungen im Überblick
- Sitzung 1 Kennenlernen der eigenen Kommunikationsmuster. Was sage ich – und was meine ich wirklich? Erste praktische Übungen für den Alltag.
- Sitzung 2 Konkrete Situationen aus ihrem Alltag gemeinsam anschauen. Wo entsteht das Missverständnis – und wieso?
- Sitzung 3 Eine Dankbarkeitsübung als kleines tägliches Ritual. Nicht als Pflicht – als bewusste Entscheidung füreinander.
- Sitzung 4 Intensiver Blick auf Konfliktmomente: Was löst was aus? Wie kann ich reagieren, ohne in das alte Muster zu fallen?
- Sitzung 5 Zusammenfassung. Was hat sich verändert? Wie bleibt das lebendig – auch ohne Begleitung?
Nach drei Monaten berichteten Sarah und Michael von etwas, das sich einfach anhört – aber selten einfach zu erreichen ist: Sie hörten einander wieder zu. Wirklich zu. Missverständnisse entstanden seltener. Und wenn doch, wussten sie, wie sie damit umgehen konnten. Die fünf Sitzungen haben etwas in Gang gesetzt, das bis heute trägt.
Wenn du dich in dieser Geschichte wiedererkennst – dann ist der erste Schritt ein kurzer Anruf. Kein Gespräch mit Tiefgang, keine Verpflichtung. Einfach schauen, ob und wie ich euch begleiten kann.
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