Persönlichkeitsentwicklung · Burnout-Prävention · Düsseldorf & Online

Du machst den Laptop zu.
Aber dein Kopf arbeitet weiter.

Wenn Erschöpfung nicht mehr mit einem freien Wochenende verschwindet,
ist es Zeit, genauer hinzuschauen. Nicht hart. Nicht panisch. Aber ehrlich.

Abends ist endlich Ruhe. Kein Termin mehr. Keine Nachricht, die sofort beantwortet werden muss. Und trotzdem kommst du innerlich nicht runter.

Du bist müde. Aber der Kopf bleibt wach. Du liegst im Bett und gehst noch einmal Gespräche durch, Entscheidungen, To-dos, Dinge, die du hättest anders machen können.

Am nächsten Tag funktionierst du wieder. Zuverlässig. Freundlich. Meistens jedenfalls. Aber irgendwo in dir wird es enger.

Vielleicht wirst du schneller gereizt als früher. Vielleicht machst du Fehler, die dir sonst nicht passieren. Vielleicht hängst du mitten in einem Satz und weißt plötzlich nicht mehr, was du sagen wolltest.

Oh Mann – das kann nicht wahr sein. Doch. Manchmal ist genau das der Moment, an dem dein Körper nicht mehr flüstert, sondern deutlicher wird.

Das ist kein Zeichen von Schwäche. Es kann ein Zeichen sein, dass du zu lange zu stark warst.

Erkennst du dich hier wieder?

  • Du schläfst, aber erholst dich nicht wirklich.
  • Das Gedankenkarussell hört nachts nicht auf.
  • Delegieren fühlt sich schwieriger an als alles selbst zu machen.
  • Du bist für andere da – aber wer ist für dich da?
  • Körperliche Beschwerden, für die der Arzt keine Ursache findet.
  • Das Gefühl: Ich kann einfach nicht mehr.

Manchmal reichen 15 Minuten, um zu spüren: Da ist jemand, der wirklich zuhört.

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Warum ein freies Wochenende nicht reicht

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben es schon versucht. Urlaub gemacht. Sport angefangen. Früher ins Bett gegangen. Und sind danach wieder an derselben Stelle gelandet.

Weil Erschöpfung dieser Art keine Frage von Schlaf ist. Sie ist eine Frage von Mustern. Wie du mit dir selbst umgehst. Was du von dir verlangst. Weshalb dir Nein sagen so schwer fällt. Weshalb du immer wieder mehr gibst, als du hast.

Diese Muster sitzen tief. Und sie verändern sich nicht durch Auszeiten. Sie verändern sich, wenn du erkennst, wo sie herkommen, was sie dich kosten – und was stattdessen möglich wird.

Für wen diese Begleitung besonders passt

Führungskräfte

Du trägst Verantwortung für andere – und fragst dich manchmal, wer eigentlich Verantwortung für dich trägt. Im Mentoring schaust du, wie du führst, ohne dich dabei zu verlieren.

Selbständige

Alles hängt an dir. Freiheit und Druck liegen nah beieinander. Ich begleite dich dabei, den Überblick zurückzugewinnen – und wieder mehr Ruhe in deinen Alltag zu bringen.

Eltern unter Druck

Du willst für deine Kinder da sein – und merkst, dass immer weniger von dir selbst übrig bleibt. Beides braucht Raum: Verantwortung für andere und Verantwortung für dich.

Menschen am Wendepunkt

Irgendetwas stimmt nicht mehr – aber du kannst es noch nicht richtig benennen. Das Gefühl, dass es so nicht weitergehen soll, ist oft der erste wichtige Hinweis.

„Das Coaching bei Herrn Lahme hat mich gelehrt, in die richtige Richtung zu sehen – endlich ganz bei mir zu sein. Mit Empathie, Kompetenz und viel Spiegelung hat er mich durch eine existenzielle Lebenskrise begleitet. Die Erinnerungen an die Gespräche sind immer noch da – vor allem in Momenten, die mich ins Straucheln bringen. Und die mich dann zurück auf meinen Weg führen."
Ursula · Mülheim

Warum ich weiß, wovon ich spreche

Ich kenne dieses Gefühl nicht aus Büchern. Ich kenne es aus meinem eigenen Leben.

1988 begann meine berufliche Hochphase. Ich hatte meinen Traumjob gefunden. Kollegen, Führungskräfte, Kunden – alle mochten mich. Ich machte Überstunden und nannte das Freiheit. Nach sieben Jahren kam die Kündigung. Das Management hatte grobe Fehler gemacht – und ich war derjenige, der ging.

Für mich brach eine Welt zusammen.

Was folgte, war kein gerader Weg. Ein neuer Job, neue Energie – und dann wieder: Fusionen, Gerüchte, Existenzängste, Leistungsdruck. Mein Körper begann zu reagieren. Sodbrennen. Magenkrämpfe. Rückenprobleme. Ich probierte vieles. Nichts brachte wirklich Ruhe. Ich machte Fehler bei der Arbeit, die mir sonst nicht passierten. Hatte Wortfindungsstörungen. Spielte nach außen den Sunny-Boy – und fühlte mich innerlich wie ein Wrack.

Dann ein Unfall. Sechs Wochen Zwangspause. Zum ersten Mal seit Jahren musste ich stehenbleiben.

In dieser Zeit begann ich nachzudenken. Und ich begann, mit einem Coach zu arbeiten, der auf Burnout spezialisiert war. Was danach kam, war kein Zurück auf den alten Weg. Es war ein Aufbruch in eine Richtung, die ich bis dahin nicht kannte.

Ich erkannte, was in meinem Leben schieflief. Alte Muster wurden mir bewusst. Glaubenssätze, die mir jahrelang gesagt hatten: Mehr leisten. Nicht klagen. Stark sein. Ich begann, sie zu verändern. Und ich begann, mich selbst wichtiger zu nehmen – wichtiger als irgendeinen Job, irgendeinen Erwartungsdruck, irgendeinen äußeren Maßstab.

Bei näherem Betrachten könnte es manchmal sein, dass die Antwort direkt vor dir liegt. Aber manchmal stolperst du los, fliegst an ihr vorbei – und sitzt erst einmal verdutzt auf dem Boden.

Heute, nach mehr als 17 Jahren in der Begleitung von Menschen und Paaren, weiß ich: Es war der wichtigste Schritt, den ich je gegangen bin. Nicht weil er einfach war. Sondern weil er ehrlich war.


Was in unserer Arbeit passiert

Ich stelle keine Diagnosen. Und ich arbeite nicht mit Druck. Was ich tue: Ich schaue mit dir gemeinsam hin – auf das, was sich wiederholt, was dich Kraft kostet und was du wirklich brauchst.

Manchmal geht es um ganz konkrete Dinge: Wie du Grenzen setzt. Wie du aufhörst, alles selbst machen zu müssen. Wie du wieder merkst, was dir gut tut. Manchmal geht es tiefer – um die Überzeugungen, die hinter all dem stecken. Die dir sagen, dass du mehr leisten musst, um genug zu sein.

Beides hat seinen Platz. Und beides verändert etwas – nicht nur in deinem Alltag, sondern auch in dem, was du in deine Beziehungen mitbringst.

Was sich verändert

  • Du erkennst, welche Muster dich immer wieder in die Erschöpfung führen.
  • Du lernst, Grenzen zu setzen – ohne dich innerlich dafür rechtfertigen zu müssen.
  • Du findest wieder Zugang zu dem, was dir wirklich Energie gibt.
  • Du merkst, wie sich dein neuer Umgang mit dir selbst auf deine Beziehung auswirkt.
  • Das Gedankenkarussell wird leiser. Nicht auf einmal – aber spürbar.

Häufige Fragen

Ist das Mentoring auch für mich, wenn ich noch nicht am Ende bin?

Gerade dann. Wer wartet, bis gar nichts mehr geht, hat oft weniger Spielraum. Wenn du spürst: „So kann es nicht weitergehen", ist das früh genug. Und mutig genug.

Was unterscheidet das Mentoring von Psychotherapie?

Ich arbeite als psychologischer Berater und Coach. Im Mittelpunkt stehen Klarheit, Selbstwahrnehmung, neue Entscheidungen und konkrete nächste Schritte. Ich stelle keine Diagnosen und mache keine Psychotherapie. Wenn sich im Gespräch zeigt, dass eine andere Form der Unterstützung sinnvoller wäre, sage ich das offen.

Geht das auch online?

Ja. Online-Sitzungen sind möglich und für viele Menschen sehr entlastend, weil Anfahrt, Parkplatzsuche und zusätzlicher Zeitdruck wegfallen.


Weitere Bereiche des KPP-Mentoring®

Das KPP-Mentoring® umfasst drei Schwerpunkte – je nachdem, wo bei dir oder euch gerade der größte Hebel liegt:

Es ist mutig, hinzusehen.

Nicht wegzuschauen, wenn es zu viel wird – das ist keine Schwäche. Der erste Schritt ist ein kostenfreier Anruf: 15 Minuten, telefonisch. Wir klären kurz, ob und wie eine Zusammenarbeit stimmig wäre. Wenn ja, beginnt die eigentliche Arbeit mit Ankommen & Aufbrechen.

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