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Wie du deine Angst mit der Kraft deiner Gedanken besiegst

Manchmal schickt uns das Leben Herausforderungen, auf die wir gerne verzichten würden. Ich möchte dich mitnehmen in meine eigene Geschichte – vielleicht findest du dich an der einen oder anderen Stelle wieder.

Vor einiger Zeit habe ich die Diagnose bekommen, dass eine Zyste zusammen mit der Hälfte meiner Schilddrüse entfernt werden muss. Die Zyste hat auf Nerven gedrückt und dadurch unglaubliche Schmerzen im Hinterkopf verursacht. Ich konnte kaum schlucken und meine Stimme war rau und angestrengt. Schon zweimal wurde Flüssigkeit aus der Zyste abgelassen – geholfen hat es leider nicht. Die Ärztin war klar: Eine Operation ist unumgänglich.


Zwischen Ängsten und Gelassenheit – ein Moment der Entscheidung

Da lag ich nun, im Bett auf dem Weg durch die langen Flure des Krankenhauses, direkt zum OP-Saal. Der Pfleger, ein junger Mann mit englischem Akzent und rötlichen Haaren, erzählte mir, wie unterschiedlich Menschen auf so einen Moment reagieren. Viele sind verzweifelt, einige haben Angst, manche weinen ununterbrochen.

Er schaute mich verwundert an, weil ich so ruhig war, und fragte, ob ich ein starkes Beruhigungsmittel bekommen hätte. Aber nein, ich hatte ganz bewusst darauf verzichtet. Warum? Weil ich gelernt habe: Ein Beruhigungsmittel wirkt nur auf den Körper, nicht auf den Geist. Das durfte ich vor 14 Jahren schon einmal erleben – damals fühlte ich mich trotz Tablette alles andere als entspannt. Heute ist das anders.

Angstfrei mit schwierigen Situationen umgehen. Geht das überhaupt? Ich sage , Ja! Ändern Sie den Umgang mit Ihren Gedanken. Ich helfe Ihnen dabei.

Angst entsteht im Kopf – und genau dort kannst du sie verwandeln

Angst taucht immer dann auf, wenn du vor einem beängstigenden Ereignis stehst – sei es eine OP, ein wichtiges Gespräch oder ein ungewisser Neuanfang. Die eigentliche Angst entsteht aber nicht durch das Ereignis selbst, sondern durch die Gedanken, die du dir dazu machst. Diese Gedanken wiederum lösen körperliche Reaktionen aus: Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, vielleicht auch Tränen.

Die gute Nachricht: Du kannst lernen, mit deinen Gedanken anders umzugehen – und so die Angst spürbar verringern.


Was mache ich heute anders? Und wie kannst du es auch schaffen?

Die wichtigste Erkenntnis für mich war:
Wenn dich etwas ängstigt, richte deine Gedanken auf das, was danach kommt.

Kurz vor der Operation habe ich keinen Moment an das Nachher gedacht, an mögliche Schmerzen, an Risiken. Ich habe mich entschieden, die Situation anzunehmen, sie sogar mit Humor zu nehmen. Noch im OP-Saal habe ich mit den Anästhesistinnen gescherzt und ganz bewusst Abschied genommen:
„Jetzt geht’s los – bis später. Und viel Erfolg!“

Diese Gelassenheit ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung: Ich schenke den Menschen, die mich operieren, mein Vertrauen. Für ein paar Stunden gebe ich die Kontrolle ab und konzentriere mich darauf, wie mein Leben danach weitergeht – ohne diesen Störenfried im Hals.


Das Geheimnis? Es heißt Achtsamkeit.

Vielleicht fragst du dich jetzt:
Wie gelingt es, dass die Angst nicht die Kontrolle übernimmt?

Der Schlüssel liegt darin, deine Gedanken bewusst loszulassen – sie fliegen zu lassen, statt dich an ihnen festzuklammern. Das ist Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet, im Moment zu sein, das wahrzunehmen, was jetzt gerade ist, und sich nicht in Grübeleien über „was wäre wenn“ zu verlieren.

Das kannst auch du lernen. Jeder Mensch kann achtsam sein. Es ist wie ein Muskel, den du trainieren darfst.

Achtsamkeit schenkt dir die Freiheit, dich nicht von deinen Ängsten dominieren zu lassen, sondern den Moment so zu akzeptieren, wie er ist – freundlich, liebevoll und offen.


So kannst du Achtsamkeit im Alltag nutzen

  • Spüre bewusst in dich hinein: Wo sitzt deine Angst? Was denkst du gerade wirklich?


  • Lasse Gedanken kommen und gehen: Du musst nicht an jedem Gedanken festhalten. Stell dir vor, sie sind wie Wolken am Himmel.


  • Fokussiere dich auf das Danach: Was kommt nach der Prüfung, dem Gespräch, der OP? Wie möchtest du dich fühlen, wenn alles vorbei ist?


  • Vertraue dir und anderen: Du bist nicht allein. Es gibt Profis, Freunde und Wegbegleiter – und du kannst dich bewusst entscheiden, dich auf Unterstützung einzulassen.


  • Gib dich dem Moment hin: Manchmal hilft ein Lächeln, ein kurzer Scherz, ein freundliches Wort – auch und gerade in herausfordernden Momenten.



Entscheide dich für das Leben – nicht für die Macht der Angst

Achtsamkeit und eine bewusste Lenkung deiner Gedanken sind kein Allheilmittel, aber sie verändern, wie du dich fühlst. Du gibst dir selbst die Möglichkeit, schwierige Situationen als Wachstum zu begreifen und voller Zuversicht nach vorne zu schauen.

Du musst das nicht alleine schaffen. Wenn du merkst, dass Ängste oder belastende Gedanken dich im Griff haben – ich bin für dich da. Gemeinsam finden wir deinen Weg zu mehr Gelassenheit, Lebensfreude und innerer Stärke.


Möchtest du lernen, deine Gedanken neu auszurichten und mutig durchs Leben zu gehen?
Ich begleite dich einfühlsam und individuell, egal ob es um Ängste, Burnout, Partnerschaft oder persönliche Entwicklung geht.

Melde dich jetzt für ein individuelles Kennenlerngespräch:
Telefon: 0211.5982 0741
Oder nutze das Kontaktformular.

Ich freue mich auf dich und deinen Weg in ein freies, selbstbestimmtes Leben!

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